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 Gruppe  Dr. Schulze, Jutta

Schulze

  Arbeitsgruppenleiterin
   
Raum: 114, Botanischer Garten
Tel.: +49 531 391 - 5869
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Zelltechnologie (Zell- und Protoplastenkultur)

Die pflanzliche in vitro-Kultur stellt eine essentielle Voraussetzung für zahlreiche biochemische und molekularbiologische Analysen dar. Techniken wie klonale Vermehrung, Kallus- und Suspensionskultur, Haploiden-Erzeugung, Protoplastenkultur und die Regeneration neuer Pflanzen sind in Abhängigkeit von der zu bearbeitenden Pflanzenart etabliert oder aber diffizil.

 

Bei der Aufklärung von Stoffwechselwegen spielen Mutanten eine große Rolle, die im Fall eines Defektes im Molybdän-Stoffwechsel durch Ausfall der Molybdoenzyme nur unter in vitro-Bedingungen wachsen und erhalten werden können. Nur durch Anwendung und Vernetzung diverser Methoden der Zelltechnologie kann und soll von diesen „kranken Pflanzen“ genügend und geeignetes Versuchsmaterial erzeugt werden für die biochemische Charakterisierung bezüglich verschiedener Zwischenprodukte des Molybdän-Stoffwechsels bis hin zur Organellenisolierung. Es wurden Protokolle entwickelt für die Isolierung, Transformation und Kultur von Protoplasten dieser Mutanten, womit bei einigen bisher die Komplementation des entsprechenden Gendefektes erfolgte und die Aktivität der Molybdoenzyme bis hin zur Normalisierung des Phänotyps gezeigt werden konnte. Etabliert sind auch Protokolle zur Fusion von Protoplasten, womit eine intragenische Komplementation spezieller Mutanten nachgewiesen wurde. All diese Arbeiten werden an Mutanten von Nicotiana plumbaginifolia und Arabidopsis thaliana durchgeführt.

 

Des weiteren wurden verschiedene Protokolle zur Zellkultur und Regeneration bei Gerste und Weizen entwickelt, die einen erfolgreichen Gentransfer in diese im Vergleich zum Tabak in der Zellkultur schwierig zu handhabenden monocotylen Arten erlauben. Ein Gen aus der Molybdän-Cofaktor Biosynthese konnte stabil in Gerste transformiert werden.

 




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